Stadtposaunenchor Basel
Aktuelles
An dieser Stelle berichten wir über vergangene und geplante Ereignisse.
Genauere Berichte über alle unserer Anlässe erscheinen vierteljährlich in «Mitteilungsblättern», die wir Ihnen auf Wunsch gerne online schicken. Schicken Sie uns eine Email-Nachricht.
Sie können uns auch auf Facebook und Instagram besuchen
Dort finden Sie Bilder und weitere Informationen.
Hier geht es zum Stadtposaunenchor auf Facebook
Hier geht es zum Stadtposaunenchor auf Instagram
Vesper-blasen
neu
um
16:30
Infolge der von der Münstergemeinde neu ins Leben gerufenen Reihe «Bach um Fünf» musste das Vesperblasen verschoben werden. Genau um 17 Uhr beginnen nämlich im Münster die «Bach um Fünf»-Feiern.
Neu beginnt also das Vesperblasen um 16:30 und dauert bis 16:45.
Gespielt wird vom Georgsturm oder, wenn es die Umstände verlangen, im Kreuzgang mit seiner wunderbaren Akustik.
In bestimmten Fällen spielen wir auch von der Galerie über dem Hauptpoprtal, der sogenannten Kaiser-Galerie.
Luther-
Choräle
im Rahmen der Reihe
«Bach um Fünf»
mit dem
Stadt-posaunen-chor
Basel
Arthur
Eglin
1932- 2025
Fast 40 Jahre lang leitete Arthur Eglin den Stadtposaunenchor Basel. Er war massgeblich beteiligt au der Umwandlung des Stadtposaunenchors von einem herkömmlichen protestantischen Musikverein in das, was er heute ist. Dessen Arbeitsweise, Selbstverständnis und vor allem die Musik hat er geprägt, wie kein Zweiter. Am 2. April 2025 verstarb Arthur Eglin im Alter von 93 Jahren.
Mit einer Gedenkfeier in der Theodorskirche Basel, hat der Stadtposaunenchor und der von ihm gegründete Ökumenische Singkreis am 26. Mai 2025, um
15 Uhr von ihm Abschied genommen und versucht, der grossen Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen – wie wäre es anders denkbar – mit Singen und Blasen.
Ein kurzer Nachruf findet sich hier.
Bild: Arthur Eglin beim unbeschwerten Musizieren, zusammen mit seinem Freund
und musikalischen Weggefährten Hans-Jakob Nidecker, etwa 1965, wahrscheinlich
in der Nähe von St. Moritz
Nun singet
und seid
froh!
Zwischen Heiligabend und dem Turmbasen zum Jahreswechsel, unseren beiden wichtigsten Anlässen, waren Posaunenbläserinnen und -bläser eingeladen an einem Projekt des Forums für Frühe Musik/ReRenaissance mitzuwirken.
Unter dem Titel «Nun singet und seid froh» fand im Historischen Museum in der Barfüsserkirche ein besonderes Weihnachtskonzert statt. Zusammen mit professionellen Vokalsolist:innen und und Bläser:innen wurden deutsche Weihnachtslieder der Renaissance aufgeführt, vier- bis achtstimmige Sätze von Michael Praetorius (1571-1621), Leonhart Schröter (1532-1600) Bartholomaeus Gesius (1560-1613) und anderen. Das Spezielle an diesem Konzert war nicht nur die wunderbare Musik sondern vor allen die Rolle des Publikums. Dieses war nämlich eingeladen, einzelne Strophen der Lieder mitzusingen. Eine kurze Vorprobe hatte gereicht, dass der
mehrstimmige Gesang zusammen mit den Instrumenten zum unvergleichlichen Erlebnis wurde.
Unsere Instrumente
gehen ins Museum.
Nach längerer Planung war es am Sonntag, 17. November 2024 endlich soweit. Eine Trompete, eine Alt-, eine Tenor- und eine Bassposaune der Firma Helmut Finke in Herford (Deutschland) wurden, als Geschenk des Stadtposaunenchors Basel, in die Sammlung des Historischen Museums, genauer des Musikmuseums Basel integriert. In den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts hatte sich der Stadtposaunenchor systematisch mit solchen eng mensurierten Instrumenten ausgerüstet.
Sie wurden intensiv und gerne gespielt, bis sie nach und nach von Instrumenten anderer Fabrikate abgelöst wurden.
Vom Georgsturm des Münsters spielte eine Gruppe Psalmsätze in Richtung Leonhardskirchplatz, wo sich Publikum und eine grössere Bläsergruppe versammelt hatten. Nach dem kleinen Platzkonzert ging es im Auditorium des Museums weiter. Kurze Referate wurden gehalten und die vier Instrumente verabschiedeten sich mit Bläserstücken. Zum Schluss erklingen sie, wohl zum letzten Mal, mit dem Choral «Verleih uns Frieden gnädiglich» im Satz des «Wahlbaslers» Samuel Mareschall (1554-1640). Alle waren froh, das Publikum, das Musikmuseum, der Stadtposaunen-chor, der für die nicht mehr gebrauchten Instrumente einen würdigen Platz gefunden hatet, wie auch die vier Bläser:innen, welche nun wieder auf ihren eigenen Instrumenten spielen dürfen.