aus der Geschichte des Stadtposaunenchors

     Der Stadtposaunenchor Basel wurde 1882 als »Christlicher Posaunenchor Basel« gegründet. Bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts war der Chor in Besetzung, Repertoire und Auftritten ein traditioneller protestantisch-kirchlicher Posaunenchor.


    1957 erfolgten mit dem Beizug von Arthur Eglin als musikalischem Leiter und aufgrund der Initiative der Mitbläser Hans Jakob Nidecker und Hans Ulrich Sumpf wichtige Umstellungen, die den Stadtposaunenchor radikal veränderten:


     Die sogenannte Klavierschreibweise  löste die für viele Blasinstrumente übliche »Militärschreibweise« ab, so dass ein Quartett ohne weiteres einen  vierstimmigen Satz aus dem Kirchengesangbuch spielen kann.


     Das bisherige Instrumentarium aus verschiedenen        Blechblasinstrumenten wurde auf Trompeten und Posaunen reduziert, sehr bald auf Instrumente in enger, sogenannt barocker Mensur.


     Der Gesamtchor wurde auf kleinere Bläsergruppen aufgeteilt. Das machte den Posaunenchor flexibler: mehrere Gruppen konnten gleichzeitig im Einstz sein.


     Die Ausbildung von Jungbläsern und - neu und anfangs umstritten - Jungbläserinnen wurde gefördert.


     Choräle und Psalmen wurden in den Mittelpunkt des Musizierens gestellt.


     Die bisherigen »Promenadenmusiken«, zum Beispiel in den damals noch zahlreichen »Musikpavillons« wurden durch das Vesperblasen abgelöst.


     Es wurde vermehrt alte und zeitgenössische Musik gespielt, auch Eigenkompositionen des Chorleiters Arthur Eglin. 

Bis heute gibt Eglin regelmässig Notenblätter heraus.


     1997, nach 40 jähriger Tätigkeit als Chorleiter, wurde Arthur Eglin pensioniert. Die Tätigkeit als »Notenschreiber«, wie er seine Kompositions- und Herausgeber-Tätigkeit selber nennt, setzt er aber unvermindert fort.


    Zur neuen musikalischen Leiterin wurde Iris Junker gewählt.




    Wie die meisten Vereine kämpft der Stadtposaunenchor heute mit dem Problem der Überalterung. Es ist schwierig, Jugendliche für die Art zu musizieren, wie sie im Stadtposaunenchor gepflegt wird, zu begeisten.

1882, als der Stadtposaunenchor gegründet wurde, war das Musizieren auf Blechblasinstrumente reine Männersache.

Während etwa zehn Jahren - hier 1969 - führte der Stadtposaunenchor in Uerikon am Zürichsee Bläserlager durch. Diese Musik-wochen brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer technisch und musikalisch jeweils ein grossen Stück weiter.

Gruppen mit ausschliesslich jungen Mitgliedern, die autonom zusammen üben und ihr Repertoire selber wählen konnten, gehörten zum Bild des »neuen« Stadtposaunenchors.

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